Samstag, 25.05.2013
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22.09.10 Wirtschaftsjunioren Lüdenscheid im Gespräch mit Petra Crone

Mit einer regen Diskussion haben Mitglieder der Wirtschaftsjunioren und des Wirtschaftskreises Lüdenscheid ihre Reihe der politischen Gesprächsabende fortgesetzt.
Im Restaurant Zum Markgrafen nutzten rund ein Dutzend Anwesende die Gelegenheit zum Gespräch mit der Bundestagsabgeordneten Petra Crone (SPD). Sie war nach Dr. Matthias Heider (CDU) im April die zweite der insgesamt drei heimischen Abgeordneten, die einen der politischen Abende der Wirtschaftsjunioren besuchte.
Zunächst referierte die Kommunal- und Bundespolitikerin kurz über die Finanz- und Haushaltslage der Kommunen aus bundespolitischer Sicht. Aber schon bald setzten die Gespräche ein. So war von den anwesenden Unternehmern unter anderem die Forderung nach mehr wirtschaftlichem Handeln in Städten und Gemeinden zu hören. Aber auch der demographische Wandel und seine Folgen für den Arbeitsmarkt wurden angesprochen. In diesem Zusammenhang gab es von Unternehmerseite ein Plädoyer dafür, über den eigenen Schatten zu springen und auch ältere Mitarbeiter neu einzustellen. Christoph Deiters, Geschäftsführer von Gerhardi Alutechnik, berichtete: „Ich persönlich habe einige Leute eingestellt, die älter als 55 Jahren waren – und ich habe die Lebenserfahrung mit eingestellt.“ Das habe sich bewährt.
Darüber hinaus ging es den Wirtschaftsjunioren um ihren Sprecher Matthias Bittern und André Schiffner, dem Leiter des Arbeitskreises Politik und Wirtschaft, darum, etwas darüber zu erfahren, wie die politische Arbeit in Fraktionen und Bundestag funktioniert. Petra Crone erklärte, dass die eigentliche Arbeit sich in den Ausschüssen abspiele, nicht in den politischen Debatten im Bundestag.
Auch der Umgang der Politiker mit den Medien wurde diskutiert. Ihr persönliches Anliegen sei es, so Petra Crone, weniger über die Medien als vielmehr im direkten Dialog mit den Bürgern ihres Wahlkreises in Kontakt zu treten und so ihre Anliegen und Sorgen zu erfahren. Die SPD habe eine „Arbeitsfraktion“, in der alle mitarbeiteten und ihre Vorschläge einbrächten. Da möchte sie die Interessen des Märkischen Kreises und des Kreises Olpe vertreten.
Im November wird die Reihe der politischen Gespräche fortgesetzt. Dann erwarten die Wirtschaftsjunioren schließlich mit Johannes Vogel (FDP) den dritten Abgeordneten, der die märkische Region in Berlin vertritt.


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